Kategorie 1: Natur-Schwimmteich ohne Technik

Etwa die Hälfte oder zwei Drittel der Gesamtwasserfläche sind bepflanzt. Es bestehen Tiefwasserzonen für Unterwasserpflanzen und Seerosen, Feucht-, Ufer- und Flachwasserzonen, die mehr oder weniger bewachsen sind.

Kategorie 2: Schwimmteiche mit wenig Technik

Schwimmteiche mit kleinen Umwälzpumpen, die meist einen Bachlauf oder Wasserfall betreiben. Die Umwälzung pro Tag beträgt etwa 10 bis 20% des Gesamtvolumens, wodurch es zu einer besseren Verteilung von Nährstoffen und Sauerstoff kommt.

Kategorie 3: Schwimmteich mit Oberflächenabsaugung

Mindestens 40% der Gesamtfläche sind bepflanzt. Schwimm- und Regenerationsbereich sind deutlich voneinander abgegrenzt. Diese Schwimmteiche haben meist eine Überlaufrinne oder Schwimmskimmer, eine Pumpe wälzt theoretisch 50 - 100% des Gesamtvolumens um. Die Umwälzung erfolgt in erster Linie an der Oberfläche, wodurch es zu der gewünschten Entfernung von Biomasse aus dem Gewässer kommt.

Kategorie 4: Schwimmteich mit viel Technik

Die bepflanzte Fläche (Regenerationsbereich) beträgt meist 1/3 der Gesamtfläche. Es werden in der Regel nur wenige Pflanzen gesetzt. Eine Starke Pumpe erzeugt Oberflächenströmung für Skimmer oder Überlaufrinne und durch Substratfilter wird das Wasser in Drainagesysteme gepumpt.

Kategorie 5: Öko-Pool

Wenige oder geringe Pflanzflächen (10 — 25%) oder auch gar keine höheren Pflanzen. Die Aufbereitungsbereiche werden aus Kies- oder Schotterkörpern gebildet. Die Wasserreinigung funktioniert durch Mikroorganismen und durch mechanische Filtrierung.

 

 
Broschüre "Naturerlebnisbäder"